1899

Gründung der ersten studentischen Vereinigung in Wien unter dem Namen Vereinigung Deutscher Hochschüler aus den Ländern der ungarischen Krone. Die Namen der Gründungsväter, Adam Müller Guttenbrunn und Edmund Steinacker, weisen darauf hin, dass es sich nicht um eine rein donauschwäbische, sondern um eine gesamtungarnländische Ausrichtung handelte.

1919

Nach Trianon und der Aufteilung der östlichen Hälfte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie verästelte sich die von Adam Müller Guttenbrunn gegründete Vereinigung und lebte in den größeren Universitätsstädten fort. So entstanden z.B. die Landsmannschaft der Schwäbischen Hochschüler und die Vereinigung Ostdeutscher Hochschüler in Budapest. Vorsitzender der letzteren war der Banater Dr. Thomas Schön.

1918/19

Gründung der Vereinigung Deutscher Hochschüler in Ungarn (VDH). Etwa ein Drittel der Mitglieder waren nach Trianon (1919) in Ungarn “hängengebliebene” Banater Schwaben. Die im Westen studierenden Banater Schwaben pflegten auf ihrer Durchreise durch Ungarn regen Austausch mit dem Verein Deutscher Hochschüler in Budapest.

1922

Reger studentischer Austausch zwischen Deutschland und Ungarn. Im August 1922 fahren 30 Studenten aus Ungarn nach Deutschland und 30 deutsche Studenten nach Ungarn. Aus der zeitgenössischen Presse geht hervor, dass die VDSt Bünde von Anfang an Beziehungen zur ungarländischen deutschen Studentenschaft unterhielten.

1923

In Freiburg, Leipzig, Stuttgart und München studierende donauschwäbische Hochschüler schließen sich auf einer Tagung am 25. Mai in Lepzig zum Bund Südostschwäbischer Hochschüler zusammen.

1925

Tiefgreifende Differenzen wegen Schwabenschmähungen führen zu Auseinandersetzungen mit dem Landesverband Ungarischer Studierender an deren Ende die Vereinigung Deutscher Hochschüler in Ungarn VDH in den Verein Deutscher Hochschüler -Suevia, auch Suevia Budapestina genannt, übergeht, bzw. umbenannt wird. Gründungsmentor und herausragende Leitfigur der in studentischkorporartivem Geist geführten Vereinigung ist Professor Jakob Bleyer. Auf seine Anregung entsteht alsbald ein Tochterverein in der südungarischen Provinz.

1926

Gründung des Vereins Deutscher Hochschüler

 

SUEVIA TURCICA in Fünfkirchen/Pécs. Bereits als Gymnasiast besuchte der spätere Gründungsvorsitzende der SUEVIA PANNONICA Heidelberg, die im Grunde aus den Mitgliedern der 1945 untergegangenen Vereine VDH Budapest – Suevia und VDH Fünfkirchen -Suevia Turcica entstand, Dr. Adam Schlitt die Veranstaltungen des VDH Fünfkirchen -Suevia Turcica. Er war es auch, der nach der Wiedergründung der SUEVIA PANNONICA in Heidelberg (1961) den Kontakt und die Einbindung in den VVDSt vorangetrieben hat. Während der 1920/30er Jahre in Deutschland und Österreich studierende ungarndeutsche Studenten schließen sich je nach Gegebenheit VDSt Bünden an ihrem jeweiligen Studienort an.

1994

Gründung des VDSt Fünfkirchen mit Attila Amrein als Gründungssenior.

2004

Beim 10. Fünfkirchner Stiftungsfest lernen sich Georg Krix, Ehrenvorsitzender der Jakob-Bleyer-Gemeinschaft und Bbr. Keil kennen, worauf es bald in Budapest zu Treffen mit jungen ungarndeutschen Studenten/innen als Gründungszelle eines VDH mit Sandra Fuchs als Seniora kommt.

2005

Das Gründungsfest des VDH Budapest zusammen wird mit dem 11. Stiftungsfest des VDSt Fünfkirchen gefeiert. Der VDSt Leoben übernimmt die Patenschaft.